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Nach über 15 Auszeichnungen in 30 Jahren wurde Jean Nouvel der Pritzker-Preis für sein Gesamtwerk am 30. März 2008 verliehen. Er ist nach Christian de Portzamparc 1994 der zweite Franzose, der diesen renommierten Preis erhält, welcher als Nobelpreis der Architektur gilt.
Die erste Zusammenarbeit mit Ligne Roset erfolgte 1989, als Jean Nouvel das Sofa Profils entwickelte. Eine technisch revolutionäre Entwicklung mit einem Gestell aus sandgestrahltem Aluminium, einer Sitzfläche und einer verstellbaren Rückenlehne aus kaltgegossenem Polyurethan-Schaumstoff. Dieses Sofa zählt zu den Kollektionen des Museums für Angewandte Kunst in Köln, des Design Museum in London und des Museum of Art in Tel Aviv. Es wurde bis Februar 2010 im Pariser Centre Pompidou im Rahmen der Ausstellung zu den 30 Jahren des VIA gezeigt (VIA: Innovationsförderungsorganisation der französischen Möbelindustrie).
1990 schuf er dann für Ligne Roset die Sofas und Sessel Elémentaire sowie die Kollektion Saint James – Stühle, Hocker, Schreibtisch und Schminktisch –, eine Kollektion, die für das gleichnamige Sterne-Restaurant von Bouliac bei Bordeaux gezeichnet worden war.
2011 reeditiert Ligne Roset die Saint James Stühle sowie das Sofa und den kleinen Sessel Elémentaire unter dem Namen L´Original. Dazu gibt Ligne Roset die neue Sitzmöbel-Kollektion Simplissimo heraus, welche Jean Nouvel 2002 gezeichnet hatte.
Sessel ohne Armlehne
B 60 cm · T 69 cm · H 74 cm · SH 35 cm
Hocker
B 60 cm · T 49 cm · H 35 cm |
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